Feuchtigkeit im Mauerwerk zählt zu den häufigsten und kostspieligsten Schadensbildern bei Altbauten. Wenn Wasser durch die Wände ungehindert nach oben steigt, können Salzausblühungen, abblätternder Putz, durchfeuchtete Wände und gesundheitsgefährdender Schimmel die Folge sein. Die wirksamste Lösung für dieses Problem ist eine nachträgliche Horizontalsperre, die das Aufsteigen der Feuchtigkeit dauerhaft unterbindet und die Bausubstanz schützt und trocken hält.
- Horizontalsperre: Kostenübersicht
- Worum geht es bei einer Horizontalsperre und wann wird sie notwendig?
- Welche Faktoren beeinflussen die Kosten einer Horizontalsperre?
- Kosten nach Verfahren: Was kostet eine Horizontalsperre?
- Sparen durch Eigenleistung: Lohnt es sich, das Mauerwerk selbst abzudichten?
- Kosten für Horizontalsperren: Welche Förderungen und steuerlichen Vorteile gibt es?
- Diese 5 Dinge sollten Sie beachten
- Fazit
- Horizontalsperre Kosten: Häufig gestellte Fragen
Alles auf einen Blick:
- Eine Horizontalsperre stoppt das kapillare Aufsteigen von Feuchtigkeit im Mauerwerk und schützt Ihre Wände langfristig vor Durchfeuchtung, Schimmelbildung und strukturellen Feuchtigkeitsschäden.
- Die Kosten für eine Horizontalsperre liegen je nach gewähltem Verfahren und Aufwand etwa zwischen 100 und 350 Euro pro laufendem Meter.
- Zu den gängigsten Verfahren zählen das chemische Injektionsverfahren sowie das mechanische Mauersägeverfahren und Mauerwerksaustauschverfahren.
- Die Wirksamkeit der Elektroosmose als Horizontalabdichtung ist nicht ausreichend belegt, weshalb Fachleute in der Regel auf bewährte Verfahren wie Injektion oder Mauersägen zurückgreifen.
- Neben der reinen Einbringung der Sperre können Zusatzkosten für Vorarbeiten, Feuchtemessung, Mauertrocknung, Gutachten und die anschließende Putzsanierung anfallen.
Horizontalsperre: Kostenübersicht
| Verfahren/Methode | Preis laufendem Meter | Beschreibung |
|---|---|---|
| Injektionsverfahren (Silikonharz) | 200 bis 350 Euro | Bohrlöcher werden gesetzt und Sperrflüssigkeit/Injektionsstoff wird injiziert,, minimaler Eingriff, zuverlässig bei mittlerer Durchfeuchtung |
| Mauersägeverfahren | 100 bis 200 Euro | Mauerwerk wird aufgesägt und eine Sperrbahn eingefügt, sehr wirksam, aber arbeitsintensiv |
| Mauerwerksaustauschverfahren | 200 bis 300 Euro | Austausch stark durchfeuchteter Steine, inklusive neuer Sperrschicht, für stark geschädigtes Mauerwerk geeignet |
| Bohrkernverfahren | 200 bis 350 Euro | Bohrkerne werden gesetzt und mit Sperrmaterial verfüllt, sehr präzise, jedoch teurer |
| Baugutachter | bis zu 1.000 Euro | kann höher ausfallen, Gutachten kann bei größeren Feuchtigkeitsschäden und Versicherungsfragen notwendig sein |
| Arbeitskosten | bis zu 70 Euro pro Stunde | variiert je nach Fachbetrieb, Region und Arbeitsaufwand; Abrechnung auch pro Quadratmeter üblich |
| Anfahrtskosten | ab 50 Euro | Pauschale oder Kilometerkosten für Anfahrt und Baustellenvorbereitung |
Die Kosten setzen sich aus verschiedenen Faktoren zusammen, weshalb die tatsächlichen Preise variieren können. Damit Sie die Ausgaben für Ihr Vorhaben genauer kalkulieren können, sollten Sie am besten verschiedene Angebote vergleichen und sich für das fairste Preis-Leistungs-Verhältnis entscheiden.
Worum geht es bei einer Horizontalsperre und wann wird sie notwendig?
Eine Horizontal- bzw. Kapillarsperre ist eine Abdichtungsschicht im unteren Bereich des Mauerwerks, also im Keller, die das kapillare Aufsteigen von Bodenfeuchtigkeit und Nässe unterbindet. Während im Neubau eine entsprechende Sperrschicht im Haus mittlerweile zum Baustandard gehört, fehlt ein solcher Schutz häufig in älteren Bestandsgebäuden oder ist einfach nicht ausreichend. Aus diesem Grund muss man häufig nachträglich Keller im Altbau abdichten. Aufsteigende Feuchtigkeit in der Mauer führt zu gravierenden Feuchtigkeitschäden wie Schimmel, aber auch die Wärmedämmung Ihres Hauses wird dadurch langfristig gemindert. Eine Horizontalsperre kann entsprechend in älteren Mauern nachträglich eingebaut werden. Wichtig ist, dass Sie bei typischen Anzeichen für feuchtes Mauerwerk, wie zum Beispiel Salzausblühungen, feuchten Flecken oder abblätternden Putz im Keller, frühzeitig reagieren und sich an einen Experten wenden. Lassen Sie sich eine fachgerechte Schadensanalyse erstellen, um so die genau Ursache festzustellen und das richtige Vorgehen zu wählen.
Welche Verfahren zur Erstellung für eine Horizontalsperre gibt es?
- Injektionsverfahren: Beim Injektionsverfahren werden Bohrlöcher im unteren Mauerwerksbereich gesetzt, durch die ein hydrophobierender Injektionsstoff, in den meisten Fällen Silikonharz, eingebracht wird. Dieser verengt oder verschließt die Kapillaren, sodass kein Wasser mehr aufsteigen kann. Es ist die am häufigsten gewählte Methode, da sie vergleichsweise günstig, flexibel und ohne Eingriff in die Statik ist. Die Qualität der Injektion hängt entscheidend von der Porenstruktur ab. Bei stark durchfeuchtetem Bruchstein oder Hohlmauerwerk kann die Wirkung eingeschränkt sein.
- Mauersägeverfahren: Hierbei wird das Mauerwerk horizontal durchtrennt, um eine physische Sperrschicht einzulegen. Diese besteht meist aus Edelstahl- oder Kunststoffplatten. Dieses Verfahren gilt als die sicherste, aber auch teuerste Methode. Es wird bevorzugt bei massiven Wänden aus Ziegel oder Naturstein angewandt. Bei denkmalgeschützten Gebäuden sollten Sie das Mauersägeverfahren jedoch nur nach statischer Prüfung anwenden und wenn eine entsprechende Genehmigung der Denkmalschutzbehörde vorliegt. Häufig sind alternative Injektionssysteme schonender für die Bausubstanz.
- Mauerwerksaustauschverfahren: Bei diesem aufwendigen Verfahren werden Wandbereiche abschnittsweise entfernt und durch neue, bereits abgedichtete Steine oder Sperrschichten ersetzt. Dadurch lässt sich eine vollständig neue Abdichtungsebene schaffen, die selbst bei stark geschädigtem oder durchfeuchtetem Mauerwerk zuverlässig wirkt. Das Verfahren ist zwar sehr zeit- und arbeitsintensiv, greift stark in die Statik ein und verursacht entsprechend hohe Kosten, jedoch profitiert man hier von einer hohen Wirksamkeit. In der Regel wird auf diese Methode aber zurückgegriffen, wenn die anderen nicht mehr ausreichen.
- Bohrkernverfahren: Beim Bohrkernverfahren werden horizontale Bohrkerne durch das Mauerwerk gesetzt. Diese Hohlräume werden anschließend mit hochfestem Mörtel oder Sperrbeton verfüllt und es entsteht die gewünschte Horizontalsperre. Das Verfahren eignet sich besonders für dicke oder heterogene Wände, bei denen andere Abdichtungsmethoden an ihre Grenzen stoßen.
Welche Faktoren beeinflussen die Kosten einer Horizontalsperre?
- Wandstärke des Mauerwerks
- Feuchtemessung und Erstellung eines Gutachtens
- Zugänglichkeit der zu bearbeitenden Wandflächen
- Mauerwerksart (Bruchstein oder Hohlblock erfordern mehr Aufwand als Ziegel oder Beton)
- Umfang vorbereitender Arbeiten wie Freilegen, Putz entfernen und Trocknung
- Kosten für Maurerarbeiten
- Fachbetrieb und Region
Kosten nach Verfahren: Was kostet eine Horizontalsperre?
Wie viel eine Horizontalsperre gegen Feuchtigkeit letztlich kostet, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Entscheidend sind das gewählte Verfahren, der bereits entstandene Schaden und die Zugänglichkeit des Mauerwerks. Muss, wie beim Mauersägeverfahren oder beim Mauerwerksaustausch in die bestehende Struktur eingegriffen werden, sind die Kosten meist deutlich höher als beim Injektionsverfahren. Bei diesem werden gezielt Bohrlöcher gesetzt und das Abdichtungsmaterial in das Mauerwerk injiziert. Dadurch bleibt der Eingriff relativ gering und die Arbeiten sind schnell erledigt. Fachbetriebe berechnen ihre Leistungen pauschal oder auf Basis von Quadratmetern beziehungsweise laufenden Metern. Im Preis enthalten sind in der Regel Material, Geräte und Arbeitszeit. Je nach Verfahren und Aufwand liegt die Kostenspanne im Durchschnitt zwischen 100 und 350 Euro pro laufendem Meter. Hinzu kommen mögliche Zusatzkosten für Anfahrt, Feuchtemessung, Gutachten oder statische Sicherungsmaßnahmen. Ist das Mauerwerk bereits stark durchfeuchtet, sollte es zunächst fachgerecht getrocknet werden, bevor die Horizontalsperre eingebracht wird.
Kostenübersicht: Horizontalsperre nach Verfahren
| Kostenposten | Kosten pro laufendem Meter |
|---|---|
| Injektionsverfahren | 200 bis 350 Euro |
| Mauersägeverfahren | 100 bis 200 Euro |
| Mauerwerksaustausch | 200 bis 300 Euro |
| Bohrkernverfahren | 200 bis 350 Euro |
| Arbeitskosten (je nach Fachbetrieb, Region und Arbeitsaufwand) | bis zu 70 Euro pro Stunde |
| Anfahrtspauschale | ab 50 Euro |
| Gutachten (optional) | bis zu 1.000 Euro |
Was ist in den Kosten enthalten?
Zum Leistungsumfang eines professionellen Fachbetriebs gehört in der Regel ein ausführliches Beratungsgespräch mit Vor-Ort-Besichtigung. Je nach Verfahren sind Arbeitszeit, Material, Geräteeinsatz und Anfahrt bereits in der Grundkalkulation enthalten. Wie die einzelnen Positionen im Detail aufgeschlüsselt sind, hängt vom jeweiligen Anbieter ab. Wichtig ist, dass das Angebot stets eine transparente und nachvollziehbare Auflistung aller Kostenposten enthält.
Was ist in den Gesamtkosten in der Regel nicht enthalten?
- Bauwerksanalyse oder Feuchtegutachten zur genauen Schadensdiagnose
- Statikgutachten oder bauphysikalische Sonderuntersuchungen
- Beseitigung von Folgeschäden und umfangreich Mauerwerksinstandsetzung
- Zusatzarbeiten wie Drainagen, Außenabdichtungen oder Putzsanierungen
Beispielrechnung 1: Kellerwand Injektionsverfahren (10 Meter Wandlänge)
| Position | Menge | Einzelpreis pro Meter | Gesamtpreis |
|---|---|---|---|
| Injektionsverfahren durch Fachbetrieb | 10 Meter | 200 bis 300 Euro | 2.000 bis 3.000 Euro |
| bauphysikalisches Gutachten mit Feuchtemessung | pauschal | 500 bis 650 Euro | 500 bis 650 Euro |
| Anfahrt und Materialbereitstellung | pauschal | 100 bis 150 Euro | 100 bis 150 Euro |
| Gesamtkosten | 2.600 bis 3.800 Euro |
Beispielrechnung 2: Außenwand Mauersägeverfahren (25 Meter Wandlänge)
| Position | Menge | Einzelpreis pro Meter | Gesamtpreis |
|---|---|---|---|
| Mauersägeverfahren | 25 Meter | 150 bis 300 Euro | 3.750 bis 7.500 Euro |
| bauphysikalisches Gutachten mit Feuchtemessung | pauschal | 500 bis 650 Euro | 500 bis 650 Euro |
| Aufgrabung für Außenabdichtung mit Dichtschlämme | 25 Meter | 120 bis 200 Euro | 3.000 bis 5.000 Euro |
| Anfahrt und Baustelleneinrichtung | pauschal | 100 bis 180 Euro | 100 bis 180 Euro |
| Gesamtkosten | 7.350 bis 13.330 Euro |
Je nach Wandstärke, Bausubstanz und Region können die Preise variieren. Außenabdichtungen sind besonders bei freigelegten Kellerwänden sinnvoll, um aufsteigende und seitlich eindringende Feuchtigkeit dauerhaft zu verhindern.
Sparen durch Eigenleistung: Lohnt es sich, das Mauerwerk selbst abzudichten?
Eigenleistung kann eine Option sein, wenn das Schadensbild kleinflächig ist und die Ursache eindeutig festgestellt wurde. Voraussetzung sind handwerkliches Geschick und geeignetes Werkzeug. Besonders das Injektionsverfahren kann für geübte Heimwerker umsetzbar sein. Aber bei großflächiger Durchfeuchtung oder unklarer Schadensursache sollte unbedingt ein Fachbetrieb hinzugezogen werden. Zwar lassen sich durch Eigenleistung Kosten einsparen, doch fehlerhafte Bohrungen oder ungleichmäßige Materialverteilung führen häufig zu unzureichender Abdichtung und können die Baustatik des Gebäudes beeinflussen. Die Folge sind erneut feuchte Wände und teure Nachbesserungen. Wer mit einem Fachbetrieb zusammenarbeitet, profitiert von fachgerechter Ausführung, Gewährleistung und langfristiger Sicherheit. Schätzen Sie Ihre handwerklichen Fähigkeiten realistisch ein und sparen Sie nicht an der falschen Stelle. Eine unsachgemäße Abdichtung kann langfristig mehr Schäden und höhere Kosten verursachen, als die Beauftragung eines Experten von Anfang an.
Kosten für Horizontalsperren: Welche Förderungen und steuerlichen Vorteile gibt es?
Direkte staatliche Förderungen für Horizontalsperren gibt es derzeit in Deutschland nicht. Wird die Abdichtung jedoch im Rahmen einer größeren energetischen Sanierungsmaßnahme durchgeführt, können unter bestimmten Voraussetzungen Fördermittel in Anspruch genommen werden. Fördermöglichkeiten bestehen über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Zusätzlich können regionale Zuschüsse oder Landesförderungen relevant sein. Maßnahmen zur nachträglichen Abdichtung gelten steuerlich als erhaltende Sanierungsmaßnahmen und können nach § 35a EStG geltend gemacht werden. Dabei können bis zu 20 Prozent der Arbeitskosten von der Steuer abgesetzt werden.
Diese 5 Dinge sollten Sie beachten
- Klären Sie die genaue Feuchtigkeitsursache mit einem Fachbetrieb, bevor Sie sich für eine Methode entscheiden, denn nur so kann die passende Lösung gefunden werden.
- Sie können eine Horizontalsperre mit weiteren Abdichtungsmaßnahmen wie einer Vertikalsperre oder Drainage kombinieren, um langfristig nachhaltige und zuverlässige Ergebnisse zu erzielen.
- Verwenden Sie bei Injektionsverfahren ausschließlich geprüfte Produkte mit Zertifikaten, um eine dauerhaft wirksame Abdichtung zu gewährleisten.
- Nach der Sanierung sollten Sie in der ersten Zeit in regelmäßigen Abständen den Feuchtegehalt des Mauerwerks prüfen, um frühzeitig mögliche Probleme zu erkennen und gegenzusteuern.
- Vermeiden Sie überstürzte Eingriffe in historische Gebäude, da manche traditionellen Baumaterialien empfindlich auf mechanische Verfahren wie Sägeschnitte reagieren können.
Fazit
Horizontalsperren sind eine wirksame Maßnahme, um aufsteigende Feuchtigkeit in Wänden vorzubeugen. Im modernen Bau ist eine solche Barriere Standard, während sie im Altbau meistens fehlt oder nicht ausreicht, um das Mauerwerk trocken zu halten. Aus diesem Grund sind feuchte Keller besonders in alten Bestandsgebäuden ein Problem, weshalb eine nachträgliche Sperre erforderlich ist, um gravierende Statikprobleme sowie gesundheitliche Schäden durch Schimmelbildung zu vermeiden. Die Kosten hängen stark vom gewählten Verfahren, dem Umfang der Baumaßnahme und der Zugänglichkeit ab. Wer auf hochwertige Materialien und fachgerechte Ausführung setzt, schützt nicht nur das Mauerwerk, sondern vermeidet langfristig auch teure Folgeschäden.
Horizontalsperre Kosten: Häufig gestellte Fragen
Wie lange hält eine Horizontalsperre?
Bei fachgerechter Ausführung hält eine Horizontalsperre bis zu 50 Jahre oder sogar länger. Mechanische Sperren wie Edelstahlplatten gelten sogar als dauerhaft, während chemische Injektionen nach mehreren Jahrzehnten bei Bedarf erneuert werden können.
Lohnt sich eine Horizontalsperre wirtschaftlich?
Unbehandelte Feuchtigkeitsschäden führen langfristig zu erheblich höheren Kosten durch Schimmelbefall, Statikprobleme und Wertverlust der Immobilie. Eine fachgerecht eingebaute Horizontalsperre amortisiert sich in der Regel innerhalb weniger Jahre und schützt nachhaltig vor teuren Folgeschäden.
Wie lange dauert die Sanierung?
Je nach Verfahren dauert die Einbringung der Horizontalsperre wenige Werktage. Hinzu kommen jedoch mehrere Wochen Trocknungszeit, bevor Putz oder Farbe erneuert werden sollten, um optimale Ergebnisse zu erzielen.
Hat eine nachträgliche Horizontalsperre Auswirkungen auf den Immobilienwert?
Eine intakte Horizontalsperre lässt den Wert Ihrer Immobilie steigen, da sie das Gebäude vor Feuchteschäden schützt und die Bausubstanz langfristig erhält. Wichtig ist, dass der fachgerechte Einbau einer solchen Barriere dokumentiert und nachgewiesen werden kann.